Lage und Relief

Das Schutzgebiet (Kernzone) des Parks misst 4,15 km2. Es umfasst das Gebiet oberhalb der Höhlen von Škocjan, die Reka-Schlucht und die umgebenden Einsturzdolinen einschließlich der Dörfer Škocjan, Betanja und Matavun.
Das rund 450 km2 große Einflussgebiet des Parks umfasst das gesamte Einzugsgebiet der Reka. Es liegt am weiträumigen Kontakt des wasserdurchlässigen Karstes und wasserundurchlässiger Gesteinsschichten (Flysch). Im äußersten Osten erhebt sich der 1796 m hohe Snežnik, der höchste, nicht zu den Alpen gehörende Berg Sloweniens.

Lage

Der Regionalpark Škocjanske jame liegt im Karst von Škocjan, 420 bis 450 m über dem Meeresspiegel, in einer ausgedehnten, ebenen Gegend, die zum südöstlichen Rand der Karstlandschaft Kras gehört. Im Norden erheben sich der Gabrk mit der Čebulovica (642 m) und die Vremščica (1 026 m), im Osten und Süden das aus Flysch bestehende Vorland der Vremščica und das aus Flysch bestehende Hügelland Brkini.

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Karstrelief
Das Karstrelief von Škocjan ist im Großen und Ganzen eben, aber im Einzelnen stark gegliedert. Da es aus Kalksteinen besteht, hat sich hier ein spezifischer Relieftyp entwickelt, der nach der gleichnamigen Landschaft (Kras) mit Karst bezeichnet wird. Der Hauptgrund für die Entstehung des Karstes und des Karstreliefs ist die Löslichkeit der Gesteine, aus denen die Oberfläche besteht.

Das Wasser löst den Kalkspat (Calcit), das wichtigste Mineral des Kalksteins, und trägt ihn durch die unterirdischen Kanäle in Form einer Lösung ab. Charakteristisch sind Dolinen (Karsttrichter) und Einsturzdolinen, letztere sind viel größer als Dolinen. Schon der Name besagt, dass die Einsturzdolinen durch Einsturz der Decken über unterirdischen Hohlräumen entstanden sind. Sie haben gewöhnlich steile Flanken, häufig sind auch senkrechte Felswände.

Zusammengestellt von: Borut Peric