Ausweis der Höhlen von Škocjan


Name:Škocjanske jame
Adresse:klassischer Karst, Slowenien, Europa
Engeres Schultzgebiet:mehrere Millionen Jahre
Alter:413 ha
Einzugsgebiet:45 000 ha
Einwohnerzahl im Park:67
Verwalter:Offentliches Unternehmen Park Škocjanske jame Slowenien
Addresse:Škocjan 2, 6215 Divača
Telefon: +386 (0)5 70 82 100 
Fax: +386 (0)5 70 82 105
E-mail: 
#EM#7072682d6d6b606848797961226a61793e627b#EM#
#EM#7072682d6d6b606848797961226a61793e627b#EM#

skocjan caves foto jame id 1
Welterbe seit 1986.
Regionalpark seit 1996.
Unterirdisches Feuchtgebiet (Ramsar) seit 1999.
Biosphäres Karstgebiet (MAB) seit 2004.













Grundinformationen über die Höhlen:

Länge:6.200 Meter (alle Höhlengänge)
Tiefe:223 Meter (von der Oberfläche bis zum Tiefstpunkt)
Der höchste Punkt:435m Štefanijas Aussichtspunkt
Der tiefste Punkt:212 m (Mrtvo jezero - Toter See)
Temperatur in den Höhlen:12°C trockene Teile,
0-20°C Teile mit Wasser
Feuchtigkeit:80-100 %
Die interessantesten Tropfstein-formen in den Höhlen:
Paradies - Sinterkulme, Halle der Orgel - Tropfstein bildung in Form der Orgel,
Velika Dvorana (die Große Halle) – Stalagmiten;
Halle der Sinterbecken – große Becken

Der größte Stalagmit :
der Riese in Velika Dvorana (in der Großen Halle), 15 m hoch
Tiere in den Höhlen:
Große Kolonien von mehreren Fledermausarten, der weltbekannte Grottenolm, mehrere Arten der unter- irdischen Krebschen und Käfer
Schwindefluss:
Fluss Reka
Durchfluss des Flusses Reka:
min. 0,03 m3/s,
max. über 380 m3/s,
durchschnittlich 9 m3/s

Anzahl der Wasserfälle in den Höhlen :
26
Die letzte Überschwemmung in den Höhlen:
im Jahr 1965 – 108 m hoch, 10 m über der Brücke von Cerkvenik
Länge aller alten Wege in den Höhlen:
cca. 12000 Meter
Höhe der Brücke von Cerkvenik:
47 Meter über dem Fluss
Mehr:
Beschreibung der Höhlen... >

Aushahmecharakter des Höhlensystems:

Der unterirdische Canon des Flusses Reka:
2600 m lang,
von 10 bis 60 m breit,
bis 146 m hoch

Eine der größten unterirdischen Hallen Europas:
die Halle von Martel, 2,2 Millionen m3,
146 m hoch, 120 m breit, 300 m lang

Sinterbecken:
große Dimensionen
Natürliche Brücken:
zwischen dem Velika und Mala dolina, die natürliche Brücke in Mala dolina
die natürlichen Fenster:
in Mohorčič Höhle und auf der Sohle des Schachtes Okroglica
Wasserfälle und Schnellen:
30 bis 10 m höhe Wasserfälle und Schnellen
Einbruchstäler:
aktiv – Velika und Mala dolina, fossil: Lisičina, Sapendol, Sokolak, Globočak, Mali dol, Lesen dol, Lazni dol und Bušljevec

Naturdenkmäler:

Das Höhlensystem:
höhlen, Gänge und Täler, die zu den Höhlen von Škocjan gehören
Velika dolina:
Einbruchstal , 163 m tief, vom Aussichtspunkt bis zur Schwinde des Flusses Reka
Mala dolina:Einbruchstal, 120 m tief
Schacht Okroglica:
Im Dorf Škocjan, 116 m tief
Wände und Ufer des Reka-Blindetals:
Das größte Blindtal Sloweniens, bis 100 m tiefe Schlucht

Tourismus

Die ersten dokumentierten Besuche in Velika dolina:
2. Hälfte des 18. Jahrhunderts
Bau der ersten touristischen Wege:
das Große Tal (Velika dolina), 1823
Besuche in Velika dolina:
Schon im 18. Jahrhundert
Gästebuch:
seit 1819
Die ersten touristischen Wege in den Höhlen:
1884-1906
Aufbau der Brücke von Cerkvenik:
2003
Elektrizität in den Höhlen:
seit 1959
Länge der touristischen Wege heute:
cca. 3000 m und etwa 500 Stufen
Aufzug in Velika dolina:
seit 1986, cca. 90 m Höhenunterschieds
Anzahl der Besucher pro Jahr:
cca. 90 000 (im Jahr 2004)
Mehr:
Touristische Informationen ... >

Geschichte der Entdeckung der Höhlen

Erste Schriftquelle über die Hohlen:
Posidonius von Apamea (rund 60 v. Chr.)
Erstes Traceexperiment:
1599, Imperato
Mohorčič Höhle:
1815, Eggenhofer
Rudolf-Halle:
1839, Ivan Svetina, Ivan Rudolf
Müller-Halle:
1851, Adolf Schmidl
Erste Karte des Höhlensystems:
1888, Anton Hanke
Mrtvo jezero (Siphon):
1890, A. Hanke, F. Müller, J. Marinič, P. Antončič, Brüder Cerkvenik
Tiha jama:
1904, Anton, Franc in Jože Cerkvenik, Jože Nedoh
Entdeckung neuer Teile der
Höhlen, nach Mrtvo jezero:
1991, Janko Brajnik, Samo Morel
Mehr:
Forschungsgeschichte... >

Archäologische Fundstellen

Škocjansko gradišče:
Prähistorische Höhenburg – späte Bronze- und Eisenzeit, Antike
Velika jama na Prevali (Mušja jama):
Höhlenfundstelle – votive Aktivitäten, späte Bronze-und Früheisenzeit, Antike
Nekropola pod Brežcem:
Freies Gräberfeld – späte Bronze- und Früheisenzeit
Tominčeva jama (Höhle von Tominc):
Höhlenstützpunkt, Gräberfeld mit Skelettgräbern - Eneolithikum, Bronze- und Eisenzeit
Mehr:
Archäologie... >

Andere Interessantheiten im Park

Museensammlungen:archäologische, geologische, ethnologische, Geschichte der Entdeckung der Höhlen
Kulturdenkmäler:
Dörfer Škocjan und Betanja, St.Kazian-Kirche
Lehrpfad:
um das Velika und das Mala dolina herum, durch die Dörfer Betanja, Škocjan und Matavun
Mehr:Interessantes... >


Zusammengestellt: Samo Šturm, Tomaž Zorman, Borut Peric